STUTTGART MON AMOUR.
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GÜNTER VERDIN WÖRTLICH
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(Stand Oktober 2012)
Donnerstag, 26. Juli 2012
Stuttgarts zukunftsweisende Architektur
Allen, die die schwäbische Hauptstadt für reich, aber bieder halten, sei in Erinnerung gerufen, dass hier immer wieder wegweisende, in die Zukunft gerichtete Architektur entsteht. Zum Beispiel die Weissenhofsiedlung von Ludwig Mies van der Rohe, entstanden 1927, damals das wichtiste Beispiel für modernes Bauen.(Siehe Bild oben)
Staatsgalerie Stuttgart
Am 9. März 1984 wurde James Stirlings Neue Staatsgalerie für das Publikum geöffnet, bis heute eines der wichtigsten Beispiele der Postmodernen Architektur. Stirling hat, ironisch historisierend und ebenso ironisch modernistisch (grellgrüne Fenster, pink-blaue Handläufe bei den Aufgängen), ein respektloses Forum für die Kunst der Jetztzeit geschaffen. Den Vorwurf der "Monumentalitaet" hat er wie folgt gekontert:"Wir hoffen, daß der Bau ... monumental geworden ist, weil Monumentalität in der Tradition öffentlicher Bauten liegt. Aber ebenso hoffen wir, daß er informell und 'populistisch', volkstümlich, geworden ist."
Optisch kühn und dennoch funktional: das 2006 eröffnete Mercedes Benz Museum des niederländischen Architekten Ben van Berkel. Im Bild das "Hauptschiff" , vorne die Freiluftarena.
Und Ben van Berkel hat jetzt wieder in Stuttgart gebaut: das Zentrum für virtuelles Engineering des Fraunhofer-Instituts auf dem Campus der Uni Stuttgart in Vaihingen.FAZ-Rezensent Timo John spricht von " rätselhaftem Symbolismus": "Spiralen und Kurven, Rampen, Terrassen und Treppen verschmelzen zu einer Art erstarrter Rotation; man glaubt Datenströme und Informationsfluten zu ahnen, Gestalt gewordene Zukunftstechnologie."
Dienstag, 5. Juni 2012
Montag, 28. März 2011
Stuttgart mon amour: Da soll doch der Höllenblitz reinfahren!
Möglicherweise haben wir größere Sorgen als das Cannstatter Frühlingsfest. und möglicherweise auch als das alljährliche Erscheinungsbild dieses Fests, das ja wohl Klein und Groß erfreuen soll. Was soll man von der Philosophie eines Festes halten, dass mit der Schauderkulisse des sogenannten "Höllenblitz" zum Besuch einlädt. Sowohl der Name selbst wie auch die ästhetische Anmutung zeugen von wenig Esprit der Betreiber und der "in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH", die den "Höllenblitz" alle Jahre wieder sozusagen als Visitenkarte des Frühlingsfestes offeriert.
Da soll doch der Höllenblitz reinfahren!
Da soll doch der Höllenblitz reinfahren!
Sonntag, 27. März 2011
STUTTGART UND SEINE VERMIETER
Als mein Vermieter in diesem Jahr versuchte, die Miete von 600 auf 900 Euro zu erhöhen (plus NK!), kam es zu einem außerordentlich interessanten Briefwechsel, der in der Behauptung des Vermieters gipfelte, die Höhe der Miete sei nicht verhandelbar. Wörtlich wurde das von ihm wie folgt begründet:
"Sie bewohnen eine Wohnung in einer der am meisten bevorzugten Adressen Stuttgarts: innenstadtnah (20 Min zu Fuß zum Zentrum), mit optimaler Verkehrsanbindung (2 Min zum Bus, 5 Min zur S-Bahn), mit grünem Umfeld und einem unverbauten Traumblick auf die Stadt."
Meine Antwort:
" In Ihrer Reiseprospektschilderung fehlt nur noch der Meerblick; es ist allerdings realiter der Blick auf ein stinkendes Automeer." (Die Wohnung befindet sich über dem Schwabtunnel!)
Inzwischen wurde der Mieterverein eingeschaltet...
"Sie bewohnen eine Wohnung in einer der am meisten bevorzugten Adressen Stuttgarts: innenstadtnah (20 Min zu Fuß zum Zentrum), mit optimaler Verkehrsanbindung (2 Min zum Bus, 5 Min zur S-Bahn), mit grünem Umfeld und einem unverbauten Traumblick auf die Stadt."
Meine Antwort:
" In Ihrer Reiseprospektschilderung fehlt nur noch der Meerblick; es ist allerdings realiter der Blick auf ein stinkendes Automeer." (Die Wohnung befindet sich über dem Schwabtunnel!)
Inzwischen wurde der Mieterverein eingeschaltet...
Für alle, die an Stuttgart leiden. Für alle, die in Stuttgart lieben. Für alle, die Stuttgart lieben
Ein Puzzle von Eindrücken, Erinnerungsstücken, Gefühltem und Erlebten: hier wird stehen, warum Konstantin Wecker den Ort seines ersten Auftritts in Stuttgart gerne verschweigt; mein erster Artikel in den "Stuttgarter Nachrichten" ("Stuttgart in 5 Minuten"); aber auch viel Gegenwart: wieso eine Stadt, die es nicht schafft, die Adenauerstraße unter die Erde zu verlegen, damit sie Fußgängerfreundlicher wird, ihren Bahnhof versenkt, zum Beispiel; oder Gedanken über schwäbische Vermieter; und ....
Fürs erste schon mal ein schönes Foto:
Blick vom Hasenberg auf die Schwabstraße an einem trüben Sonntagnachmittag
Fürs erste schon mal ein schönes Foto:
Blick vom Hasenberg auf die Schwabstraße an einem trüben Sonntagnachmittag
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